Warum Björn Jagnow seinen DSA-Roman bei Kindle (wieder-)veröffentlicht

Björn Jagnow antwortet Thomas Michalski auf dessen Frage, warum er für die Wiederveröffentlichung von „Wilde Jagd“ auf den Selfpublishing-Weg über Kindle zurückgreift. Sein Argument sind die Konditionen:

Allerdings ist Amazon der erste Geschäftspartner, der gleichzeitig hohe Honorarsätze abrechnet, kleine Projekte annimmt, potenziell große Nutzerkreise erreicht und regelmäßig ohne Aufforderung zahlt. Das müssen die traditionellen Verlage erst einmal nachmachen.

Dass das für Special-Interest-Publikationen wirklich immer der beste Weg ist, hat u.a. Charles Stross in Zweifel gezogen. Eine kleine Analyse drüben bei Alles Fliesst.

2 Gedanken zu “Warum Björn Jagnow seinen DSA-Roman bei Kindle (wieder-)veröffentlicht

  1. Äh … ich hatte im Satz zuvor ziemlich deutlich gesagt, dass ich „Wilde Jagd“ zum Spaß über Amazon veröffentlicht habe. Amazon ist nicht die Antwort auf alles, obwohl dort vieles richtig gemacht wird. DRM ist etwas, was sie falsch machen – allerdings habe ich für alle meine e-Books das DRM deaktiviert. Das geht bei Amazon nämlich auch.

  2. Amazon macht einiges richtig, ja. DRM ist eigentlich weniger das Problem (da hast du ja zurecht gesagt, dass man es deaktivieren kann) – eher die Konzentration auf das Kindle-Format und die Verweigerung gegenüber ePub. Halte uns Leser auf jeden Fall auf dem Laufenden, wie es mit Amazon funktioniert, die Autorenpraxis ist ja viel spannender als ideologische Positionsstreitigkeiten, wie sie in der Diskussion immer wieder auftreten.

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